Präzise Diagnostik
auf hohem
medizinischen Niveau

Computertomographie (CT)

Computertomograph

Bei der Computertomographie drehen sich eine Röntgenröhre, die fächerförmig Strahlen aussendet, und elektronischen Detektoren, welche die Intensität der Strahlen messen, um den Körper oder das Körperteil des zu untersuchenden Patienten. Es werden Volumendatensätze des Körpers und Körperinneren erzeugt. Hieraus können mit leistungsfähigen Computern überlagerungsfreie Schnittbilder in allen Raumrichtungen erzeugt werden. Mit einer einzigen Untersuchung ist es möglich, sowohl den Knochen als auch innere Organe, Blutgefäße, den Verdauungstrakt und die lufthaltige Lunge gleichzeitig zu beurteilen.

Durch die Verwendung von 16 Detektorreihen bei unserem Computertomographen kann die Geschwindigkeit der Untersuchung stark beschleunigt werden und Bildstörungen durch unwillkürliche Bewegungen des Darmes oder des Zwerchfells werden vermindert.

Aufgrund der hierdurch sehr kurzen Untersuchungszeiten (Datenerhebung in 10-20sec) ist die Computertomographie im Vergleich zur Magnetresonanztomographie weniger störanfällig für Bewegungen (Atmung, Herzschlag, Darmperistaltik, unwillkürliche Bewegungen der Arme und Beine). Auch Patienten mit Schrittmachern, metallischen Fremdkörpern oder anderen medizinischen Implantaten können bedenkenlos untersucht werden.

Wie bei jeder Röntgenuntersuchung werden auch bei der Computertomographie Röntgenstrahlen angewandt. Die durchschnittliche Dosis einer CT-Untersuchung beträgt ca. 10 mSv. Dies entspricht derjenigen Dosis, die ein Mensch in Mittelhessen in etwa drei Jahren als basale, natürliche Strahlendosis aufnimmt (die natürliche Strahlendosis pro Jahr liegt in Deutschland abhängig von der Region zwischen 2 und 5 mSv).